Mentaltraining im Sport

Veröffentlicht von Helmut Waldhuber am

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Mentaltraining im Sport

Wer den Traum hat Profisportler zu werden, sollte sich nicht nur auf seine physischen Fähigkeiten konzentrieren, sondern auch auf die psychischen. Obwohl man es im ersten Moment vielleicht nicht glauben mag, spielt Mentaltraining beim Sport eine wichtige Rolle. Es ist das gewisse Etwas, das die guten Sportler von den Besten unterscheidet. Viele erfolgreiche Sportler schwören auf Mentaltraining und machen dies zu ihrem Erfolgsgeheimnis.

Was genau kann man sich unter Mentaltraining vorstellen?

Mentaltraining umfasst Methoden, die unter anderem Visualisierung, Fokussierung, Motivation und Konzentration beinhalten und fördern. Wenn du dir selbst das Ziel gesetzt hast, Langstreckenläufer zu werden, handelst du bereits aus einer intrinsischen Motivation heraus. Das bedeutet, du kannst dich selbst schon gut motivieren, weil du tust, was du liebst. Dennoch wird es bestimmt auch mal Tage geben, an denen du dich nur schwer konzentrieren und motivieren kannst. Besonders ärgerlich ist es, wenn diese Tage bei entscheidenden Wettkämpfen auftreten und dich vom lang erträumten Sieg abhalten. Eine detailreiche Vorstellung des Bewegungsablaufes ist hierbei für den Erfolg enorm wichtig.

Zusammengefasst: Mentaltraining stärkt deine mentalen Fähigkeiten, besonders das bewusste Vorstellen der ausgeführten Handlungen, um gerade bei Wettkämpfen eine optimale Leistung zu erzielen. Außerdem erreichst du dadurch ein verstärktes Muskelwachstum, da deine Nervenzellen eine Kommunikation zu deinen Muskelfasern herstellen.

Was lernst du alles beim Mentaltraining?

1. Fokussiere dich!

Deine Konzentration kann von vielen Dingen beeinflusst werden, zum Beispiel von privaten Problemen, Schlaflosigkeit oder Ablenkungen. Sie kann dich also auch vom alles entscheidenden Wettkampf davon abhalten zu gewinnen, wenn gerade an diesem Tag deine Konzentration nicht zu 100% auf dem Sieg liegt. Ein Langstreckenläufer darf sich die ganze Zeit über nicht leicht von seinem Ziel ablenken lassen. Weder durch äußere Einflüsse, sprich die Umgebung, noch durch seine Gedanken.

Und genau da kommt das Mentaltraining ins Spiel. Hierbei lernst du dich voll und ganz auf das Wesentliche zu konzentrieren, ohne dich ablenken zu lassen.

2. Kontrolliere deine Gedanken!

Doch nicht nur fehlende Konzentration aufgrund von „Heute ist einfach nicht mein Tag“ oder einer schlaflosen Nacht verhindern, dass du deine volle Leistung beim Wettkampf bringen kannst. Auch der enorme Druck und die dahinter stehenden Ängste wie Angst vor Versagen, Angst vor Publikum, Angst vor Blamage können das verhindern. Angst und Nervosität lassen sich vom körperlichen Training nicht beeindrucken. Du kannst deinen Körper noch so viel und und noch so hart trainieren – deine Gedanken können dir beim Wettkampf immer dazwischen kommen.

Beim Mentaltraining lernst du deine Gedanken bewusst zu beeinflussen. Dass deine Gedanken sich auf deinen Körper auswirken und andersherum, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Aus diesem Grund solltest du sie dir auch zu Nutze machen. Negative Gedanken wirken sich natürlich auch negativ auf deinen Körper aus. Sie können sogar zu Muskelverspannungen, geringerer Leistungsfähigkeit und Schmerzen führen. Positive Gedanken hingegen haben auch positive Wirkungen, wie zum Beispiel das Entspannen von Muskeln. Das wiederum führt dazu, dass die richtigen Muskelgruppen aktiviert werden und du ein besseres Ergebnis erzielen kannst.

3. Visualisiere dein Ziel!

Egal in welchen Bereichen deines Lebens du dir ein Ziel gesetzt hast, der erste wichtige Schritt heißt: Visualisieren. Nur wer seine Ziele präzise visualisiert, wird diese so in die Realität umsetzten können. Ist dein Ziel Profisportler zu werden? Dann solltest du dir nicht nur genau vorstellen wie es ist, wenn du bereits Profisportler wirst, den Wettkampf gewinnst und die Medaille bekommst. Das wäre eine gute Motivation. Bei einem Ziel, welches so groß ist, sind auch kleine Zwischenziele wichtig, um das Ganze messbar zu machen. Was brauchst du für dein Ziel? Welche Menschen können dir dabei helfen dein Ziel zu erreichen?

Angenommen, du hast dich voll und ganz auf dein Ziel konzentriert, für deinen Traum hart trainiert und stehst jetzt vor deinem ersten Wettkampf. In einem einzigen Moment wird sich entscheiden, ob sich all das gelohnt hat. Gerade deshalb sind auch genaue Vorstellungen deines Ziels wichtig. Beim Mentaltraining lernst du die genauen Bewegungsabläufe und Strategien, die für den Wettkampf notwendig sind, dir vor dein inneres Auge zu halten und sie immer wieder zu optimieren. Das Visualisieren bringt dich in die richtige Geisteshaltung.

 

Warum funktioniert mentales Training?

Wenn du dir etwas vorstellst, werden dabei ganz bestimmte Areale im Gehirn aktiviert. Undzwar die gleichen Areale, die aktiv sind, wenn etwas real passiert. Das bedeutet, dein Gehirn kann nicht von Vorstellung und Realität unterscheiden. Wiederholst du zum Beispiel immer bestimmte Handlungen, so werden sie für dich zur Routine. Du musst irgendwann nicht mehr groß darüber nachdenken was du tust, sondern tust es einfach. Ein einfaches Beispiel hierfür ist das Autofahren. Bei den ersten Fahranfängen hast du immer bedacht, dass du zuerst die Kupplung betätigst, dann die Bremse. Erst in den Rückspiegel schaust, dann in die Außenspiegel. Diese Bewegungen werden schnell zur Routine und du kannst sie locker ausführen, ohne darüber nachzudenken. Das liegt daran, dass neuronale Verknüpfungen entstehen, die bei jedem Wiederholen gefestigt werden.

Da dein Gehirn nicht von Erlebtem und Vorgestelltem unterscheiden kann, werden diese Bewegungen und Verknüpfungen auch gefestigt, wenn sie sich nur in deinem Kopf abspielen.

Du siehst also: Mentaltraining kann der entscheidende Faktor für den Erfolg im Profisport sein. Befasse dich deshalb nicht nur mit deinen physischen Leistungen, sondern arbeite auch an deiner Psyche. Spätestens beim Wettkampf wirst du es dir danken![/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

Kategorien: Journal

2 Kommentare

Mr WordPress · September 15, 2015 um 3:13 pm

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    tommus · Dezember 23, 2015 um 4:59 pm

    Here’s a reply!

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